Sicher ist nur das Risiko - Auf geht´s nach Gorleben!
"Die Laufzeit von Atomkraftwerken darf nicht unter dem Deckmantel des Klimaschutzes verlängert werden", fordert die umweltpolitische Sprecherin der Bremer Grünen, Maike Schaefer.
"Atomkraft ist für uns überhaupt keine Alternative um die Energiefragen der nächsten Jahre zu beantworten. Sie ist nicht sicher, wie die Unfälle in Frankreich, Schweden und deutschen Atomkraftwerke in jüngster Zeit gezeigt haben. Die Frage der Endlagerung der Brennelemente ist nicht geklärt, sie wird auch nie zufriedenstellend geklärt werden können. Eine Energieform, deren Abfall noch die nächsten 10.000 Jahre gesichert werden muss, darf nicht weiter betrieben werden", so die grüne Politikerin.
"Und wer heute noch behauptet, dass Atomkraft CO2-neutral sei, der schließt seine Augen vor den Tatsachen, denn der Uranabbau, Transport aus den Uranbergbau z.B. in Kanada und Südafrika und die Aufbereitung des Brennstoffes setzt mehr CO2 frei, als z.B. durch Atomstrom entsteht. Vor allem die Urananreicherung ist ein extrem energieraubender Vorgang.
Unter dem Strich produziert Atomenergie etwa doppelt soviel CO2 wie Wasserkraft. Selbst die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mit kleinen Gas-Blockheizkraftwerken verursacht insgesamt weniger CO2-Emissionen als die getrennte Erzeugung von Strom in einem Atomkraftwerk.
"Die Atompolitik darf so nicht weiter betrieben werden – wir fordern, dass die Laufzeit der Atomkraftwerke endlich beendet werden muss. Dafür werden wir morgen in Gorleben demonstrieren. Atomkraft ist kein Klimaschutz, sonder unverantwortlich!". Der Grüne Landesverband hat für die Demonstration in Gorleben einen Bus organisiert und wird dort mit Bremer Grünen vor Ort gegen Atomkraft demonstrieren.
Schlachte 19/20, 28195 Bremen