PM Nr.12/08 vom 06.05.2008

Bessere Kooperation soll den Nordwesten schlagkräftiger machen

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Die Bremer Grünen empfingen ihre niedersächsischen KollegInnen in Bremen
v. l. n. r.: Dr. André Heinemann (HB), Dorothea Steiner (Nds), Susan Mittrenga (HB), Raimund Nowak (Nds)

Die Landesvorstände der Bremer und niedersächsischen Grünen sind am Montagabend zu einem gemeinsamen Treffen  zusammen gekommen. "Wir wollen zukünftig stärker landesübergreifend agieren und uns in wichtigen Fragen abstimmen und beraten.", so Susan Mittrenga, grüne Landesvorsitzenden aus Bremen und ihre niedersächsische Kollegin Dorothea Steiner. "Themen für stärkere Kooperation gibt es viele, natürlich stehen dabei insbesondere die großen Infrastrukturmaßnahmen ganz oben auf der Agenda. Dazu gehören aus grüner Sicht die gemeinsame Hafenentwicklung in beiden Bundesländern mit dem Ziel einer nationalen Hafenstrategie, Fragen der Hinterlandanbindung der Häfen, die Anpassung der Deichsicherung an den Klimawandel und die Abstimmung der regionalen Energiepolitik." Die an der Küste geplanten neuen Kohlekraftwerke lehnen Grüne in Niedersachsen und Bremen ab. "Wenn es den Energiemultis gelänge, Kohlekraftwerke mit einer Gesamtkapazität von fast 10 000 Megawatt an der Küste durchzusetzen, könnten wir die Klimaschutzziele vergessen. Wir brauchen den massiven Umstieg auf Versorgung aus erneuerbaren Energien", stellten die Landesvorstände gemeinsam fest.

Darüberhinaus wollen die grünen Führungsspitzen aus Bremen und Niedersachsen für die  Europawahl 2009 ihre  Kräfte bündeln. Sie wollen den Nordwesten bei der anstehenden Listenaufstellung auf Bundesebene stark machen und zwei Kandidatinnen nach vorne bringen.


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