PM Nr.09/08 vom 03.04.2008

Heinemann begrüßt Wechsel von Petra Röwer

Für den Landesvorsitzenden, Dr. André W. Heinemann, ist der Wechsel der Bremerhavener Stadtverordneten Petra Röwer von der LINKEN zu den GRÜNEN ein weiterer Beweis dafür, dass die LINKE zwar in Wahlkämpfen Probleme benennen und ordentlich "auf den Putz hauen kann", bei der Lösung der Probleme der Menschen aber versagt. "Wir freuen uns über jede MitstreiterIn, die mit uns gemeinsam eine ökologische und sozial gerechte Politik für die Bürgerinnen und Bürger machen möchte. Dies geht aber nur, wenn die Inhalte im Vordergrund stehen und die tägliche Arbeit vom Einsatz für die Lösung von Problemen dominiert wird. Die Partei die LINKE scheint jedoch offensichtlich mehr ihre eigenen Probleme, als die Lösung der Probleme der Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben. Die Wählerinnen und Wähler werden bald erkennen, dass den Worten der LINKEN keine Taten folgen.

Pressemitteilung der Bremerhavener Grünen:

Petra Röwer tritt von der Linken zu den GRÜNEN über

"Wir freuen uns darüber, dass grüne Politik in der Stadtverordnetenversammlung mit nun sieben Abgeordneten mehr Gewicht erhält: Mit Petra Röwer gewinnen die Grünen eine Frau dazu, die sich von unserem sozialpolitischen Profil angesprochen fühlt. Sie steht für den Typus von PolitikerInnen, die Politik an den alltäglichen Sorgen der BremerhavenerInnen ausrichten. Damit passt Petra Röwer zu uns", erklärt Dr. Ulf Eversberg, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, zum Übertritt der Stadtverordneten Petra Röwer von der Linken zu den Grünen.

Die gelernte Bürokauffrau hat durch die Mitarbeit in drei Ausschüssen bereits Erfahrungen auf dem Gebiet der Sozialpolitik gesammelt: Sie ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, SeniorInnen, MigrantInnen und Menschen mit Behinderung, im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen. Nach dem Austritt aus der Linken wird die 39jährige Petra Röwer jetzt die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen zunächst als parteiloses Mitglied nach besten Kräften unterstützen. Durch den Übertritt haben die Grünen den Anspruch auf jeweils einen zusätzlichen Ausschuss-Sitz.

"Unsere an tragfähigen Sachlösungen orientierte Arbeit hat offenbar Sogwirkung für Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen", so Ulf Eversberg.


(c) Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Schlachte 19/20, 28195 Bremen