Für Klimaschutz handeln - jetzt!
Zur Vorstellung der Zusammenfassung des diesjährigen Weltklimareports am 17.11.2007 erklären die LandesvorstandssprecherInnen Susan Mittrenga und André Heinemann von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bremen:
"Dieser Bericht ist wohl an Klarheit und Unmissverständlichkeit hinsichtlich des von Menschen verursachten Klimawandels nicht zu übertreffen. Die eindeutige und doch einfache Botschaft lautet: Wir müssen handeln – jetzt." Den globalen Herausforderungen beim Klimaschutz muss lokal und regional begegnet werden. Es muss alles unternommen werden, um den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Angesichts der möglichen Szenarien des IPCC-Berichtes muss auch in Bremen auf die CO2-Bremse getreten werden.
"Niemand kann sich nun mehr herausreden, wenn die notwendigen und manchmal sogar recht einfachen Maßnahmen nicht ergriffen werden. Wird jetzt nicht endlich der CO2-Ausstoß drastisch reduziert und der Anstieg des Meeresspiegels begrenzt, werden unsere Kinder und Enkelkinder unsere Sünden im wahrsten Sinne des Wortes "ausbaden" müssen."
Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden alles daransetzen, um dem Klimaschutz vor Ort gerecht zu werden. Dazu gehören die in der rot-grünen Koalition vereinbarten Maßnahmen wie
- Verstärkte Förderung regenerativer Energien im Land Bremen
- Förderung von Energieeinsparungen und der Steigerung der Energieeffizienz
- Klimafreundlicher Stadtumbau
Als eine Sofortmaßnahme muss die von den Koalitionsfraktionen beschlossene Einführung eines Tempolimits von 120 km/h auf den Autobahnen im Land Bremen schnellstmöglich umgesetzt werden, da hier mit einer einfachen Maßnahme schnell ein deutlicher Beitrag zur C02-Begrenzung geleistet werden kann, wie u. a. auch vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie darlegt wurde.
Unterstützt werden auch die Pläne des Bremer Umweltsenators Reinhard Loske, bei der nächsten Gelegenheit auf 100 Prozent umweltverträglichen Strom in den bremischen Behörden umzustellen. Dies ist konsequent und trägt der lokalen und regionalen Verantwortung für den Klimaschutz Rechnung.
"Vor dem Hintergrund des Weltklimaberichtes ist es unbegreiflich, dass die CDU in Hamburg den schnellen Bau des Steinkohlekraftwerks Moorburg vorantreibt und die Bundeskanzlerin sich gerade für ein Steinkohlekraftwerk in Lubmin ausgesprochen hat. So schaufeln sich gerade küstennahe Regionen gewissermaßen selbst ihr eigenes nasses Grab."
Hier geht es zu den grünen Klimaseiten:
Zum Weltklimarat:
Zur Veröffentlichung des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie:
Klimaschutz und PKW-Verkehr
http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/klimaschutz-pkw.pdf
Björn Weber, Schlachte 19/20, 28195 Bremen
Tel: 0421/3011-100, Fax: -250