Bremen muss seinen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten
Am Freitag, 2. Februar stellte das UN-Klimagremium IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) seinen neuesten Bericht zur weltweiten Klimaveränderung vor. Die Vorhersagen der Wissenschaftler lassen keinen Zweifel: Der Klimawandel ist in vollem Gange. Es kann keinen seriösen Zweifel an der menschlichen Verantwortung für den Klimawandel geben.
Etwa 0,8 Grad Celsius beträgt die globale Erwärmung schon jetzt. Wenn sie die Marke von 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Temperaturniveau überschreitet, droht das unumkehrbare Abschmelzen der Eismassen in Grönland und der Antarktis, verbunden mit einem langfristigen Anstieg des Meeresspiegels. Mit fatalen Konsequenzen für viele Menschen und Ökosysteme.
Bremen muss endlich handeln
Ein neues und großes Kohlekraftwerk, wie es die swb in Bremen-Mittelsbüren bauen will, wäre ein herber Rückschlag für den Klimaschutz in Bremen. Der Senat darf das geplante Kohlekraftwerk nicht unterstützen.
Der Senat redet viel und tut wenig. Die Industriegesellschaften und die großen Städten tragen eine besondere Verantwortung für ein entschiedenes Umsteuern in der Energiepolitik. Bremen muss sich dieser Verantwortung stellen. Bremen muss endlich seinen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten. Dazu gehört unter Anderem:
- Der Bau des Kohlekraftwerks in Bremen-Mittelsbüren muss mit allen Mitteln verhindert werden.
- Weiterer Ausbau alternativer Energien (zum Beispiel auf der Blocklanddeponie) in Bremen.
- Öffentliche Gebäude müssen energetisch saniert werden, um Kosten zu sparen und Kohlendioxyd-Emissionen zu verringern.
Weitere Informationen:
Energie der Zukunft der Zukunft - Broschüre der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion
Seite der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion zu Umwelt- und Verbraucherschutz